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Wie überzeuge ich meinen Arbeitgeber, die Kosten für mein Gym zu übernehmen – und was hat das Unternehmen davon? 💪🏽🏢

  • Autorenbild: Martin Reiss
    Martin Reiss
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Betriebliche Gesundheitsförderung, Fitnessstudio-Zuschuss durch den Arbeitgeber und steuerfreie Mitarbeiter-Benefits sind längst mehr als nur ein Trend.


Immer mehr Unternehmen investieren gezielt in die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Doch wie gelingt es, den eigenen Arbeitgeber davon zu überzeugen, die Kosten für das Gym zu übernehmen – und welche Vorteile hat das Unternehmen konkret davon?


In diesem Beitrag erfahren Sie praxisnah, strategisch und steuerlich fundiert, wie Sie argumentieren können – und warum sich ein Fitnessstudio-Zuschuss für beide Seiten lohnt.



1. Warum sollte der Arbeitgeber die Gym-Kosten übernehmen? 🏋🏽‍♂️


Wirtschaftlicher Nutzen für das Unternehmen

Ein Fitnessstudio-Zuschuss ist kein „Nice-to-have“, sondern ein betriebswirtschaftlich sinnvoller Baustein moderner Personalpolitik:

  • ✅ Reduzierung von Krankheitstagen

  • ✅ Prävention von Rücken-, Herz-Kreislauf- und Stress-Erkrankungen

  • ✅ Höhere Leistungsfähigkeit und Konzentration

  • ✅ Stärkere Mitarbeiterbindung

  • ✅ Attraktivität als moderner Arbeitgeber


Studien zeigen eindeutig: Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen senken langfristig die Fehlzeiten und steigern die Produktivität.



2. Sportliche Mitarbeiter: Mehr Ausstrahlung, mehr Selbstbewusstsein, mehr Wirkung ✨


Ein oft unterschätzter Faktor:


Sport wirkt sich auch auf die äußere Erscheinung und das Selbstbild aus.


Regelmäßiges Training führt zu:

  • besserer Körperhaltung

  • gesünderem Hautbild

  • positiverer Ausstrahlung

  • höherem Selbstbewusstsein


Und was bedeutet das für das Unternehmen?

  • 💼 Professionelleres Auftreten gegenüber Kunden

  • 🤝 Mehr Überzeugungskraft in Verkauf und Beratung

  • 📈 Stärkere Präsenz bei Meetings und Präsentationen


Mitarbeiter, die sich fit fühlen und gut aussehen, treten selbstsicherer auf – und repräsentieren das Unternehmen überzeugender.



3. Steuerliche Vorteile für Arbeitgeber 💰


Hier wird es besonders interessant:

Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Arbeitgeber Zuschüsse zur Gesundheitsförderung steuer- und sozialversicherungsfrei gewähren (§ 3 Nr. 34 EStG).


Pro Mitarbeiter sind aktuell bis zu 600 Euro jährlich steuerfrei möglich – sofern es sich um zertifizierte Präventionsmaßnahmen handelt.


Alternativ kommen auch folgende Modelle in Betracht:

  • Sachbezug (z. B. 50-Euro-Freigrenze monatlich)

  • Zuschuss als Gehaltsextra

  • Firmenfitness-Modelle (z. B. über Anbieter mit Rahmenverträgen)


Für Unternehmen bedeutet das:

  • Keine oder geringe Lohnnebenkosten

  • Steueroptimierte Gestaltung

  • Attraktives Benefit ohne hohe Mehrkosten



4. So überzeugen Sie Ihren Arbeitgeber – Schritt-für-Schritt 📝


1️⃣ Vorbereitung

Recherchieren Sie die steuerlichen Möglichkeiten und bereiten Sie konkrete Zahlen vor (z. B. Kosten pro Monat vs. mögliche Steuerersparnis).


2️⃣ Nutzenargumentation

Argumentieren Sie nicht mit „Ich möchte fitter werden“, sondern mit:

  • „Ich bleibe leistungsfähig und belastbar.“

  • „Ich reduziere krankheitsbedingte Ausfallzeiten.“

  • „Ich repräsentiere das Unternehmen noch professioneller.“


3️⃣ Lösungsvorschlag anbieten

Schlagen Sie konkrete Modelle vor:

  • Bezuschussung bis 50 € monatlich

  • Teilnahme an Firmenfitness

  • Gesundheitsbudget


4️⃣ Win-Win-Position klarstellen

Zeigen Sie, dass es keine Einbahnstraße ist – sondern ein strategisches Investment in Human Capital.



5. Warum Fitness als Mitarbeiter-Benefit immer wichtiger wird 🚀


Im Wettbewerb um Fachkräfte spielen Employer Branding und moderne Zusatzleistungen eine zentrale Rolle. Gerade jüngere Generationen erwarten flexible Benefits, Gesundheitsangebote und Work-Life-Balance.


Ein Fitness-Zuschuss signalisiert:

  • Wertschätzung

  • Zukunftsorientierung

  • Gesundheitsbewusstsein

  • Innovationsfähigkeit


Unternehmen, die hier proaktiv handeln, verschaffen sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.



Fazit: Gym-Zuschuss ist kein Luxus – sondern strategische Investition


Die Übernahme von Fitnessstudio-Kosten ist:

  • steuerlich gestaltbar

  • wirtschaftlich sinnvoll

  • motivierend für Mitarbeitende

  • imagefördernd für Unternehmen


Wer regelmäßig trainiert, ist leistungsfähiger, selbstbewusster, wirkt attraktiver und tritt souveräner auf – Eigenschaften, die jedem Unternehmen zugutekommen. 💼✨


Die richtige steuerliche Gestaltung entscheidet jedoch darüber, ob der Zuschuss wirklich effizient umgesetzt wird.

firma Gym Kostenübernahme reiss steuerkanzlei

 
 

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