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🚗💶 Pendlerpauschale 2025: Was sich geändert hat ✨

  • Autorenbild: Martin Reiss
    Martin Reiss
  • 27. Okt.
  • 4 Min. Lesezeit

Die Pendlerpauschale – offiziell „Entfernungspauschale“ – ist für Millionen Berufspendler:innen jedes Jahr ein heißes Thema. Sie entscheidet darüber, wie viel Geld nach Abzug der Steuern tatsächlich im Portemonnaie bleibt. 💼💸


2025 ist besonders spannend: Einerseits gelten noch die bekannten Regelungen, andererseits werfen die Änderungen ab 2026 schon ihre Schatten voraus. 🔮 Viele fragen sich: Was genau ändert sich? Wer profitiert? Und wie nutze ich die Pauschale richtig?

👉 In diesem Blogbeitrag klären wir alles Schritt für Schritt – mit vielen Beispielen, Tipps und natürlich jeder Menge Emojis. 😎✨



1. 🧾 Was ist die Pendlerpauschale überhaupt?


Die Pendlerpauschale ist ein Steuervorteil für alle, die regelmäßig von zu Hause 🚪 zu ihrer Arbeitsstätte 🏢 fahren.


📌 Wichtig zu wissen:

  • Es zählt die einfache Strecke – also nur der Hinweg.

  • Egal ob 🚗 Auto, 🚲 Fahrrad, 🚆 Bahn oder 🛴 Roller: Die Pauschale gibt es unabhängig vom Verkehrsmittel.

  • Sie wird in der Steuererklärung als Werbungskosten angesetzt.


💡 Bedeutet: Je weiter und häufiger du fährst, desto mehr kannst du absetzen – und desto weniger Steuern zahlst du.



2. 📊 Wie funktioniert die Pauschale 2025?


Im Jahr 2025 gelten noch die bisherigen Staffelungen:

  • Bis 20 km Entfernung: 0,30 € pro Kilometer

  • Ab dem 21. Kilometer: 0,38 € pro Kilometer

👉 Beispiel:Wenn dein Arbeitsweg 25 km beträgt, setzt du die ersten 20 km mit 0,30 € an und die restlichen 5 km mit 0,38 €.


✅ Zusätzlich wichtig:

  • Die Pauschale gilt nur für Arbeitstage, an denen du wirklich ins Büro fährst. Homeoffice 🏡, Urlaub 🌴 oder Krankheit 🤒 zählen nicht.

  • Jeder Arbeitnehmer hat automatisch eine Werbungskosten-Pauschale von 1.230 €. Nur wenn deine gesamten Werbungskosten (inkl. Pendlerpauschale) darüber liegen, spürst du den Vorteil.



3. 🔧 Was ändert sich ab 2026?


Ab dem 1. Januar 2026 kommt eine wichtige Vereinfachung:

👉 Es gilt ein einheitlicher Satz von 0,38 € pro Kilometer – und zwar ab dem ersten Kilometer.


🚀 Das bedeutet:

  • Die bisherige „Stufe“ (0,30 € bis km 20, 0,38 € ab km 21) fällt weg.

  • Pendler:innen mit kurzen Wegen profitieren besonders, weil sie sofort den höheren Satz bekommen.

  • Auch für mittlere und lange Strecken bringt es ein Plus.



4. 🎯 Wer profitiert am meisten?


Nicht alle profitieren gleich. Hier die Gewinnergruppen:


✨ Kurzstrecken-Pendler (bis 20 km)

  • Bisher: nur 0,30 €/km

  • Ab 2026: 0,38 €/km

  • Gewinn: satte 26 % mehr pro Kilometer! 🎉


✨ Mittlere Strecken (20–40 km)

  • Auch hier steigt der Betrag deutlich, besonders für die ersten 20 Kilometer.


✨ Langstrecken-Pendler (über 40 km)

  • Sie bekommen den höheren Satz schon jetzt ab km 21 – profitieren also weniger stark, aber immerhin auch bei den ersten 20 km.


✨ Vielfahrer

  • Wer viele Arbeitstage pro Jahr ins Büro fährt (statt Homeoffice), sammelt am meisten.



5. 📈 Beispielrechnungen – so wirkt sich die Änderung aus

Beispiel 1: 15 km Entfernung, 220 Arbeitstage


  • 2025: 15 × 220 × 0,30 € = 990 €

  • 2026: 15 × 220 × 0,38 € = 1.254 €


    ➡️ +264 €


Beispiel 2: 25 km Entfernung, 220 Arbeitstage

  • 2025: (20 × 220 × 0,30 €) + (5 × 220 × 0,38 €) = 1.738 €

  • 2026: 25 × 220 × 0,38 € = 2.090 €


    ➡️ +352 €


Beispiel 3: 50 km Entfernung, 220 Arbeitstage

  • 2025: (20 × 220 × 0,30 €) + (30 × 220 × 0,38 €) = 3.300 €

  • 2026: 50 × 220 × 0,38 € = 4.180 €


    ➡️ +880 €


👉 Fazit: Alle gewinnen, aber je kürzer der Weg, desto größer der prozentuale Vorteil.



6. 🏗️ Was bleibt gleich?


  • Es zählt nur die erste Tätigkeitsstätte (Hauptarbeitsplatz).

  • Homeoffice-Tage sind nicht pendelbar – dafür gibt’s die Homeoffice-Pauschale 🏡.

  • Der Abzug erfolgt weiter über die Steuererklärung – du bekommst die Pauschale nicht direkt vom Arbeitgeber.

  • Wer unter dem Grundfreibetrag bleibt, profitiert nur über die Mobilitätsprämie.



7. ⚠️ Typische Fehler und Fallstricke


Viele Pendler:innen machen unbewusst Fehler bei der Steuererklärung:

🚫 Hin- und Rückweg ansetzen → Es zählt nur die einfache Strecke.🚫 Zu viele Arbeitstage angeben → Maximal ca. 230–240 Arbeitstage sind plausibel.🚫 Homeoffice doppelt abrechnen → Entweder Pauschale ODER Homeoffice.🚫 Erste Tätigkeitsstätte verwechseln → Fahrten zu wechselnden Einsatzorten gelten nicht immer als Pendlerpauschale.



8. 🛠️ Tipps, um das Maximum rauszuholen


💡 1. Fahrtenbuch light führenNotiere, wie oft du tatsächlich ins Büro fährst. Ein kleiner Kalender reicht – das schützt vor Ärger mit dem Finanzamt.

💡 2. Homeoffice clever kombinierenSetze Homeoffice-Tage mit 6 € Pauschale an, Pendeltage mit der Entfernungspauschale. Beide zusammen ergeben oft eine gute Mischung.

💡 3. Realistische Arbeitstage angebenÜblicherweise 220–230 Tage im Jahr. Wer viel Urlaub hat oder krank war, zieht diese Tage ab.

💡 4. Steuer-Software nutzenDigitale Tools 💻 helfen, Pendlerpauschale und andere Werbungskosten automatisch zu berechnen.

💡 5. Berufliche Umzüge prüfenWenn du näher an die Arbeit ziehst, kann auch der Umzug steuerlich geltend gemacht werden 🚚.



9.  FAQ – häufige Fragen


👉 Bekomme ich die Pauschale automatisch?Nein, nur wenn du eine Steuererklärung abgibst.

👉 Zählt es auch, wenn ich mit dem Fahrrad fahre?Ja! 🚴 Die Pauschale gilt unabhängig vom Verkehrsmittel.

👉 Was, wenn ich Fahrgemeinschaften bilde?Jede Person darf die Entfernung selbst ansetzen, egal ob Fahrer oder Mitfahrer. 🚗👫

👉 Gilt die Pauschale auch für Studenten oder Azubis?Ja, solange es sich um den Weg zur Ausbildungsstätte handelt. 🎓



10. 🌍 Kritik und Diskussion


Die Pendlerpauschale ist nicht unumstritten:

  • Umweltfreundlich ist sie nicht unbedingt 🌱, da sie auch Autofahren belohnt.

  • Sie bevorzugt Menschen auf dem Land 🚜, während Stadtbewohner mit kurzen Wegen weniger profitieren.

  • Dennoch bleibt sie ein wichtiger Ausgleich, weil Wohnen in der Nähe des Arbeitsplatzes oft deutlich teurer ist. 🏠💸


11. 🏁 Fazit


Die Pendlerpauschale 2025 bleibt zunächst wie gehabt – 0,30 € bis 20 km, 0,38 € ab dem 21. km.


Ab 2026 kommt die große Neuerung: 0,38 € ab dem ersten Kilometer! 🎉

Das bedeutet:

  • Kurzstrecken-Pendler jubeln 🥳

  • Mittlere Strecken freuen sich über spürbare Vorteile 🚗💨

  • Langstrecken-Pendler profitieren auch, wenn auch weniger prozentual 📏

👉 Wichtig: Belege sauber führen, Arbeitstage realistisch angeben und Homeoffice-Tage korrekt berücksichtigen. Dann wird die Steuererklärung zum echten Sparfaktor. 💶✨



 Deine Checkliste für 2025/2026

  • Entfernung zur Arbeit korrekt ermittelt 📍

  • Arbeitstage realistisch angesetzt 📆

  • Homeoffice-Tage notiert 🏡

  • Belege gesammelt 📑

  • Steuererklärung mit Software oder Berater gemacht 🖥️



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