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Was ändert sich steuerlich 2025/2026 für mich – und was muss ich jetzt tun?

  • Autorenbild: Martin Reiss
    Martin Reiss
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Überblick, Einordnung und konkrete Handlungsempfehlungen 🧾📊


Die Jahre 2025 und 2026 bringen steuerlich keine Revolution, aber zahlreiche relevante Anpassungen, die sich für Arbeitnehmer, Selbständige, Unternehmer, Vermieter und Familien spürbar auswirken können. Viele Änderungen greifen schrittweise, andere entfalten ihre Wirkung erst mit zeitlichem Abstand. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich vorzubereiten. ⏳


Dieser Beitrag gibt einen praxisnahen Überblick, zeigt wer betroffen ist und beantwortet die zentrale Frage:


👉 Was muss ich jetzt konkret tun, um keine Nachteile zu haben – oder sogar Vorteile zu nutzen?



1. Einkommensteuer 2025/2026: Entlastung ja – aber differenziert


Anpassung von Grundfreibetrag und Steuertarif

In den Jahren 2025 und 2026 wird der Grundfreibetrag erneut angepasst. Ziel ist es, die sogenannte kalte Progressionzumindest teilweise auszugleichen.


🔎 Was bedeutet das für dich?

  • Geringe bis mittlere Einkommen profitieren moderat

  • Höhere Einkommen spüren kaum Entlastung

  • Ohne aktive Gestaltung verpufft der Effekt häufig


👉 Handlungsempfehlung: Einkommensbestandteile, Boni oder variable Vergütungen zeitlich prüfen und ggf. steuern.



2. Homeoffice, Arbeitszimmer & Werbungskosten 💻


Die steuerliche Behandlung des Homeoffice bleibt auch 2025/2026 ein Dauerbrenner.

  • Homeoffice-Pauschale bleibt relevant

  • Abgrenzung zum häuslichen Arbeitszimmer weiterhin streng

  • Nachweispflichten nehmen zu


⚠️ Praxisproblem: Viele Steuerpflichtige verschenken Potenzial, weil:

  • Tage nicht sauber dokumentiert sind

  • Kosten falsch zugeordnet werden


👉 Jetzt tun: Strukturierte Dokumentation führen und prüfen, welche Variante (Pauschale vs. Arbeitszimmer) günstiger ist.



3. Selbständige & Unternehmer: Fokus auf Digitalisierung und Prüfungstiefe 📈


Zunehmende Datenanalyse durch Finanzverwaltung

Die Finanzverwaltung nutzt verstärkt digitale Auswertungen und Plausibilitätsprüfungen.

  • Auffälligkeiten bei Gewinnschwankungen

  • Branchenvergleiche

  • stärkere Prüfung von Betriebsausgaben


🤖 KI spielt auch hier eine wachsende Rolle – allerdings auf beiden Seiten.


👉 Jetzt tun:

  • Buchführung strukturieren

  • Private und betriebliche Ausgaben sauber trennen

  • Frühzeitig steuerliche Auswertungen erstellen lassen


4. Vermietung & Immobilien: Steuerlich unter Beobachtung 🏠


Für Vermieter bleiben insbesondere diese Punkte relevant:

  • Abschreibung (AfA) und Anschaffungskosten

  • Erhaltungsaufwand vs. Herstellungskosten

  • Fremdfinanzierung und Zinsabzug


Zudem wird die steuerliche Bewertung von Immobilien politisch weiter diskutiert – mittelbar relevant für spätere Erbschaft- oder Schenkungsteuer.


👉 Jetzt tun: Unterlagen vollständig halten, Investitionen zeitlich planen und steuerlich begleiten lassen.



5. Erbschaft- und Schenkungsteuer: Reformdiskussion nicht ignorieren ⚖️


Auch wenn konkrete Gesetzesänderungen noch offen sind: Die politische Debatte um Freibeträge, Unternehmensvermögen und Bewertung läuft.


🔔 Erfahrungsgemäß gilt:Wer frühzeitig gestaltet, hat mehr Spielraum als derjenige, der auf neue Gesetze wartet.


👉 Jetzt tun:

  • Vermögens- und Nachfolgeplanung überprüfen

  • Schenkungen strategisch prüfen

  • bestehende Strukturen rechtzeitig anpassen



6. Internationale Sachverhalte & Neben­einkünfte 🌍

  • Auslandseinkünfte rücken stärker in den Fokus

  • Informationsaustausch nimmt weiter zu

  • Plattformen, Kapitalerträge und Nebenjobs werden transparenter


👉 Jetzt tun: Vollständige Erklärung sicherstellen, Nachweise sammeln und Doppelbesteuerungsfragen sauber klären.



7. Was du jetzt konkret tun solltest – zusammengefasst ✅


✔ Steuerliche Situation analysieren (nicht nur rückblickend)

✔ Belege und Nachweise strukturiert organisieren

✔ Gestaltungsspielräume vor 2025/2026 prüfen

✔ Keine Entscheidungen ohne steuerliche Einordnung treffen

✔ Digitalisierung sinnvoll nutzen – aber nicht blind vertrauen



Fazit: Vorbereitung schlägt Reaktion 🚀


Die steuerlichen Änderungen 2025/2026 sind kein Grund zur Panik – aber ein klarer Anlass zur strategischen Vorbereitung. Wer frühzeitig prüft, strukturiert und plant, vermeidet Nachteile und nutzt vorhandene Spielräume besser aus.

Steuern lassen sich selten „wegoptimieren“ – aber fast immer besser gestalten, wenn man rechtzeitig handelt. 💼




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