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Privat oder GmbH: Wie halte ich meine Immobilien steuerlich richtig? 🏠💼

  • Autorenbild: Martin Reiss
    Martin Reiss
  • vor 20 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Immobilien sind eine der beliebtesten Kapitalanlagen in Deutschland – ob zur Vermietung, als Altersvorsorge oder zum langfristigen Vermögensaufbau. Doch eine zentrale Frage stellen sich viele Eigentümer früher oder später:


Soll ich meine Immobilien privat halten oder über eine GmbH strukturieren?

Die Antwort lautet wie so oft im Steuerrecht: Es kommt darauf an. Beide Modelle haben klare steuerliche Vor- und Nachteile. Wer hier frühzeitig richtig plant, kann fünf- bis sechsstellige Steuerbeträge sparen. 💡


Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede – verständlich und praxisnah.



🧍‍♂️ Immobilien im Privatvermögen


Vorteile


Spekulationsfrist (10 Jahre)

  • Verkauf nach 10 Jahren Haltedauer → komplett steuerfrei

  • Einer der größten Vorteile überhaupt


Einfache Verwaltung

  • Keine Bilanzierung

  • Keine doppelte Buchführung

  • Geringe laufende Kosten


Günstige Besteuerung bei kleinen Beständen

  • Mieteinkünfte nur mit persönlichem Steuersatz


Nachteile


Hoher persönlicher Steuersatz

  • Bis zu 42 % bzw. 45 % Einkommensteuer

  • Progression steigt mit jedem Objekt


Keine Thesaurierungsvorteile

  • Gewinne werden sofort voll versteuert

  • Kapitalaufbau langsamer


Haftung

  • Volle persönliche Haftung mit Privatvermögen


Geeignet für:


👉 1–3 Objekte👉 langfristiges Halten👉 spätere steuerfreie Veräußerung geplant👉 geringe Verwaltungsaufwände gewünscht



🏘️ Immobilienvermögen in einer GmbH


Vorteile

Niedrige laufende Steuerbelastung

  • ca. 15 % Körperschaftsteuer + Gewerbesteuer

  • effektiv häufig nur 15–30 %

  • deutlich günstiger als persönlicher Steuersatz


Bessere Reinvestition

  • Gewinne können in der GmbH „stehen bleiben“

  • schnellerer Vermögensaufbau 📈


Haftungsbegrenzung

  • Schutz des Privatvermögens


Professionelle Struktur

  • sinnvoll für größere Portfolios oder gewerbliche Investoren


Nachteile

Kein steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren

  • Veräußerungsgewinne immer steuerpflichtig


Ausschüttung kostet erneut Steuern

  • Abgeltungsteuer oder Teileinkünfteverfahren

  • Doppelbesteuerung möglich


Mehr Bürokratie

  • Bilanzierungspflicht

  • Jahresabschluss

  • höhere Beratungskosten


Geeignet für:


👉 größere Bestände (ab ca. 5–10 Objekten)👉 aktives Kaufen/Verkaufen („Fix & Flip“)👉 Reinvestition statt Privatentnahme👉 Haftungsbegrenzung wichtig


💡 Steuerlicher Direktvergleich

Kriterium

Privat

GmbH

Laufende Steuer

hoch (bis 45 %)

niedrig (ca. 15–30 %)

Verkauf nach 10 Jahren

steuerfrei 🎉

steuerpflichtig

Reinvestition

eingeschränkt

sehr gut

Aufwand

gering

hoch

Haftung

privat

beschränkt



🎯 Unsere Empfehlung aus der Praxis


In der Beratung sehen wir häufig folgende Struktur:

  • Langfristige Bestandsimmobilien → privat

  • Handels-/Wachstumsobjekte → GmbH


Eine Mischstrategie kann steuerlich optimal sein.


Die richtige Gestaltung hängt u. a. ab von:

  • Anzahl der Objekte

  • Haltedauer

  • Verkaufsstrategie

  • Finanzierungsstruktur

  • persönlichem Steuersatz

  • Nachfolgeplanung


Deshalb gilt: Keine Standardlösung – sondern individuelle Planung.



🤝 Fazit

Die Wahl zwischen Privatvermögen und GmbH entscheidet über:

  • Steuerbelastung

  • Vermögensaufbau

  • Risiko

  • Flexibilität


Wer hier früh die richtige Struktur wählt, spart langfristig erhebliche Steuern und gewinnt unternehmerische Freiheit.


Wenn Sie unsicher sind, welche Lösung zu Ihrer Situation passt, analysieren wir das gerne gemeinsam mit Ihnen.


👉 Reiss Steuerkanzlei – wir gestalten Immobilienstrukturen steueroptimal.


reiss steuerkanzlei Gmbh Hauskauf Immobilien

 
 

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