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🎥 Steuertipps für Content Creator: Was Influencer & Social-Media-Selbstständige steuerlich beachten müssen

  • Autorenbild: Martin Reiss
    Martin Reiss
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Ob Instagram, TikTok, YouTube oder Podcast – viele Content Creator verdienen heute nebenbei oder hauptberuflich Geld mit ihrer Reichweite. Was dabei oft vergessen wird: Einnahmen aus Social Media sind steuerpflichtig.

Gleichzeitig gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kosten abzusetzen und Steuern zu sparen. Wer seine Ausgaben richtig nutzt, zahlt oft deutlich weniger.

Hier finden Sie die wichtigsten Steuertipps speziell für Creator, Influencer und digitale Selbstständige.


💼 1. Einnahmen vollständig erfassen (auch Sachleistungen!)


Grundregel:👉 Alles, was Geldwert hat, ist steuerpflichtig.

Dazu gehören:

  • Werbeposts & Kooperationen

  • Affiliate-Provisionen

  • YouTube-/TikTok-Werbeeinnahmen

  • Geschenke/Produkte (PR-Samples!)

  • Reisen oder Hotelübernachtungen als Gegenleistung

  • kostenlose Technik oder Kleidung


Wichtig: Auch kostenlose Produkte gelten als Einnahme zum Marktwert.


💡 Tipp: Jede Kooperation dokumentieren – Datum, Auftraggeber, Wert, Rechnung.



🧾 2. Betriebsausgaben konsequent absetzen


Als selbstständiger Creator dürfen Sie alle betrieblich veranlassten Kosten steuerlich geltend machen.


Typische Beispiele:

Technik & Equipment

  • Kamera, Objektive, Drohne

  • Smartphone

  • Laptop, Tablet, Monitor

  • Mikrofon, Licht, Stativ

  • Speicherkarten & Zubehör


Software & Tools

  • Adobe, Canva, Schnittprogramme

  • Cloud-Dienste

  • Musiklizenzen

  • Webseiten-Hosting

  • Social-Media-Tools


Sonstiges

  • Internet & Telefon anteilig

  • Büromöbel

  • Fachliteratur & Kurse

  • Steuerberatungskosten 😉

  • Fahrtkosten zu Shootings oder Events


👉 Faustregel: Alles, was Sie für Ihren Content brauchen, ist meist absetzbar.



🏠 3. Homeoffice oder Arbeitszimmer nutzen


Viele Creator arbeiten von zuhause.


Sie können wählen zwischen:

  • Homeoffice-Pauschale oder

  • echtem Arbeitszimmer (wenn ausschließlich beruflich genutzt)


Gerade bei viel Schnittarbeit oder Büroarbeit lohnt sich das steuerlich schnell.


💡 Tipp: Ein klar abgetrennter Raum bringt oft höhere Vorteile als die Pauschale.



🚗 4. Reisen, Events & Shootings absetzen


Content entsteht nicht nur am Schreibtisch.


Absetzbar sind z. B.:

  • Fahrtkosten

  • Bahn-/Flugtickets

  • Hotelübernachtungen

  • Verpflegungsmehrkosten

  • Eintrittskarten für berufliche Events oder Messen


Wichtig: 👉 Beruflicher Anlass muss nachvollziehbar sein (z. B. Content-Produktion, Kooperation, Networking).



💳 5. Kleinunternehmer oder Umsatzsteuer?


Viele starten als Kleinunternehmer (§19 UStG).


Das bedeutet:

  • keine Umsatzsteuer ausweisen

  • weniger Bürokratie

  • aber kein Vorsteuerabzug


Bei hohen Ausgaben (z. B. Technik) lohnt sich oft Regelbesteuerung, weil Sie die Umsatzsteuer zurückholen können.


👉 Hier lohnt sich individuelle Beratung – falsche Wahl kostet schnell Geld.



📊 6. Rücklagen für Steuern bilden


Ein häufiger Fehler: Alles ausgeben und dann kommt die Steuernachzahlung.

Besser:👉 30–40 % der Einnahmen direkt zurücklegen


Denn:

  • Einkommensteuer

  • Gewerbesteuer (je nach Gewinn)

  • ggf. Umsatzsteuer

werden oft erst später fällig.



🧠 7. Frühzeitig professionell beraten lassen


Gerade Creator haben:

  • wechselnde Einnahmen

  • Kooperationen in Sachleistungen

  • Auslandskunden

  • Plattformumsätze


Das ist steuerlich komplexer als ein normaler Job.


Eine saubere Buchhaltung spart:

✅ Zeit

✅ Nerven

✅ Geld

✅ und schützt vor Nachzahlungen oder Ärger mit dem Finanzamt



🤝 Persönliche Unterstützung vor Ort


Als Steuerkanzlei Reiss betreuen wir auch digitale Selbstständige, Influencer und Creator aus Wasserburg am Inn und Umgebung.


Wir helfen bei:

  • Steuererklärung & Gewinnermittlung

  • Umsatzsteuer

  • Kleinunternehmerregelung

  • Buchhaltung

  • individueller Steuergestaltung


👉 Termin einfach online oder telefonisch vereinbaren.



✅ Fazit


Content Creation ist kreativ – Steuern leider nicht.Aber wer seine Ausgaben kennt und richtig nutzt, kann jährlich tausende Euro sparen.


Mit guter Struktur und professioneller Begleitung bleibt mehr von Ihrem Erfolg übrig.


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